VCS - der neue Standard für die elektronische
Arzt-Arzt-Kommunikation
VCS Einführung
Die fünf führenden Praxiscomputer-Anbieter sind im VdAP - Verband deutscher Arztpraxis-Softwarehersteller e.V. vereint. Dazu gehören CompuMED einschließlich ALBIS, die DOCexpert-Gruppe, die MCS-Gruppe, MEDISTAR und TurboMed.
Die Unternehmen sind angetreten, den Anforderungen des Marktes entsprechend ein Konzept zur elektronischen Kommunikation für Ärztenetze anzubieten. Gemeinsam haben die fünf Unternehmen, mit Moderation der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, das Schnittstellenkonzept "VCS" entwickelt. VCS ist die Abkürzung für VdAP Communication Standard. Bei dieser Neuentwicklung handelt es sich um einen praxissystemunabhängigen Kommunikationsstandard, der die technische Voraussetzung für die elektronische Arzt-Arzt-Kommunikation zwischen niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern bildet.
Die Mitglieder des VdAP reagieren damit auf die Erwartungen ihrer Anwender, die eine Vereinheitlichung und vor allem den Schutz vor unzureichenden Insellösungen fordern. Proprietäre Lösungen gehen an den Bedürfnissen der Ärzte vorbei, in der Kommunikation ist ein flächendeckendes Angebot der Schlüssel für die Akzeptanz.
Die Datenkommunikationsschnittstelle VCS ist somit die technische Möglichkeit, für die in den meisten Arztpraxen (derzeit ca. 70.000 Ärzte) installierten Systeme eine kompatible Kommunikation zu leisten.
Einen weiteren Vorteil sehen die beteiligten Unternehmen in der umfassenden Integration in ihre Praxiscomputersysteme. In Abhängigkeit der Möglichkeiten müssen die Arztpraxen keine umständlichen Oberflächenwechsel oder divergierenden Bedienungsformen in Kauf nehmen. Im "look and feel" ihres Programms können sie komfortabel Daten austauschen.
Diese Technologie wird zukünftig allen anderen Softwarehäusern -Nicht-Verbandsmitgliedern- zugänglich gemacht werden, damit eine sichere und integrationsfähige Netzunterstützung für alle Ärzte angeboten werden kann.
Technische Grund-Voraussetzungen zur Teilnahme an der VCS-Kommunikation
-
Praxisrechner mit Windows NT/ 2000-Betriebssystem
-
ISDN Anschluss in der Praxis
-
ISDN-Karte oder Modem zum Anschluss des PC an die Telefonanlage
-
Zugang zu einem zertifizierten Provider z.B. D/G/N, Telemed oder I-Motion
-
zugeteilte, gültiges Signatur (digitale Unterschrift) für Praxis und Arzt
-
zugelassene Chipkartenleser für die Signatur-Chipkarten.
TurboMed ist "VCS ...ready!Am 19. März 2001 trafen sich die VdAP-Mitglieder zur ersten VCS- Zertifizierung der Praxisverwaltungssysteme der VdAP-Mitglieder in Schwerte. Auch TurboMed war mit AIS TurboMed und der neuen VCS-Oberfläche 'tmLOOK' dabei.
Die Prüfkommission des VdAP hat alle System intensiv und eingehend geprüft und die Funktionen des Datenaustausches unter der Anwendung der VCS-Richtlinien und mit den Intranetprovidern D/G/N, Telemed und i-motion verifiziert.
Wir beantworten gern Ihre weiterführenden Fragen. Bitte nutzen Sie dafür unser Kontaktformular oder rufen sie uns an. Wir sind sicher, auch für Ihre Kommunikationsanbindung die richtige Lösung anbieten zu können. telemed ist skalierbar und wächst mit Ihren Anforderungen.
© CMB Zierz & Klügel GbR - Egon-Erwin-Kisch-Str. 13, 01069 Dresden – Tel. 0351 / 417260
|